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Sen Ryoku ist immer an begeisterungsfähigen,
motivierten Menschen interessiert, die selbst die Faszination
des japanischen Trommelns erlernen möchten.
Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann kommen Sie zu uns,

wir bieten Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an.
Verbessern Sie Ihre Konzentrations- und Koordinationsfähigkeiten,
entdecken Sie eine neue Kraft- und Konditionsquelle,
bauen Sie Stress ab, und erfahren Sie die entspannende Wirkung
unseres Trainings.
Wann: alle vier Wochen Samstags von 14.15 - 17.15 Uhr
Wo: im Sportzentrum Oeventrop, In den Oeren 1
Taikos und Bachis stellen wir zur Verfügung
Der Einstieg ist jederzeit möglich, musikalische Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich
Sie suchen ein besonderes Erlebnis-Geschenk?
Verschenken Sie doch einen Taikokurs!
Gutscheine gibt es bei uns.
Bei Interesse bitte über das Kontakt - Formular melden.
Der Warsteiner Anzeiger schreibt:
Warstein.(is) "Ohrstöpsel einsetzen, Brille und Schmuck ablegen, locker machen!" Gespannt folgten die Teilnehmer am Trommel-Workshop im Festsaal der LWL-Klinik den Anweisungen des Meisters. Peter Wiegelmann war mit Mitgliedern der Gruppe "Sen Ryoku" (Meschede) nach Warstein gekommen, um motivierten und energiegeladenen Menschen die Kunst des Taiko (aus dem japanischen übersetzt: "große Trommel") zu vermitteln.Die Jahrhunderte alte Tradition hat ihren Ursprung im Shintoismus. Durch das rhythmische Schlagen sollten im alten Japan die Götter positiv beeinflusst werden. Der kurzen Vorabinformationen folgte postwendend der praktische Einstieg. Warum bequeme Kleidung und rutschfeste Schuhe zur Workshopausstattung gehören, verstanden die insgesamt 18 Teilnehmer spätestens beim Dauerlauf durch den Saal. Es folgten Dehnungsübungen und Fingergymnastik. 36 Arme schwangen in 90 Grad Drehung gen Himmel und wieder zurück. Große, schnelle Auf- und Abwärtsbewegungen mündeten in Angriffspositionen:" Während die Linke schlägt, stößt die Rechte senkrecht nach oben - na bitte, geht doch!" Dabei kamen erstmals die "Bachis" (Trommelstöcke) zum Einsatz mit dem Ziel, das Koordinations- und Konzentrationsvermögen zu steigern. Auch den synchron auszustoßenden Kampfschrei "nicht hau nicht hä sondern ein kurzes, kräftiges "Ho" wollte der Lehrer in immer wiederkehrender Folge hören.
Bis der dumpfe, tiefe, alles durchdringende Bass der Miya (große Trommel) den Parkettboden in rhythmische Vibrationen versetzte, war mühevolle Kleinarbeit gefragt. Vor den Erfolg haben scheinbar auch die japanischen Götter den Schweiß gesetzt. Nach zweistündigem Übungsmarathon mit gnadenlosem Grundlagentraining ließen sie sich dann doch noch milde stimmen. Der Kaffeepause folgte ein erstes gemeinsames Trommelstück. Sein Name "Matsuri" steht für ausufernde Freude und natürlich wieder Dankbarkeit gegenüber den höheren Mächten. Dankbar, nicht nur links und rechts unterscheiden, sondern Arme und Schlagstöcke in harmonischer Folge schwingen zu können, gaben die Schüler ihr erstes Taiko-Konzert. "Wie tief aus dem Inneren der Erde kamen die wuchtigen Trommeltöne", wunderte sich ein Teilnehmer über die mitreißende Schlagkraft der Gruppe. Die vielen Interessierten, die gern am Workshop teilgenommen hätten, aus Platzgründen aber draußen bleiben mussten, konnte Peter Wiegelmann trösten: " Spätestens im Oktober beginnt im Festsaal wieder ein Taiko-Kurs für Anfänger!"
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